Stefan Bartels, Ihr Rechtsanwalt wenn es um verwaltungsrechtliche Fragen geht.

Gegenstand meiner anwaltlichen Tätigkeit

Meine annähernd 40jährige berufliche Tätigkeit ist in erster Linie geprägt durch meine forensische Betätigung auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts. Im Anschluss an meine nahezu 12 Jahre dauernde Dienstzeit als Verwaltungsrichter in Arnsberg habe ich in der Zeit seit 1993 jährlich etwa 80 bis 100 gerichtliche Verfahren in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht und Berufungs- und Beschwerdeverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster geführt. Seit dem Jahr 2005 traten alljährlich etwa 40 bis 50 Verfahren im Bereich der Sozialgerichtsbarkeit (Sozialgericht Dortmund, Landessozialgericht Essen) hinzu. In dieser Zeit habe ich die Prozessvertretung für die Stadt Iserlohn, darüber hinaus auch für den Märkischen Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer, Anstalt des öffentlichen Rechts, den Zweckverband für Abfallbeseitigung, Iserlohn, und den Zweckverband für psychologische Beratung, Iserlohn, sowie die rechtliche Betreuung der Stadtwerke Iserlohn und der Energie AG Iserlohn übernommen. Zum Aufgabenspektrum gehörte insbesondere die Beratung der Aufsichtsgremien (Verwaltungsrat, Aufsichtsträte) und der Leitungsorgane (Vorstände, Geschäftsführungen) vor dem Hintergrund der kommunalverfassungsrechtlichen Bindungen der Unternehmen.

Seit meiner Zulassung als Rechtsanwalt bearbeite ich vornehmlich Mandate aus dem Bereich des öffentlichen Rechts für Private wie auch für Städte und Gemeinden.

Besondere Aspekte

Hervorheben möchte ich aus dem Kreis der von mir geführten Rechtsstreitigkeiten in der jüngeren Vergangenheit mit Erfolg abgeschlossene Verfahren vor dem OVG NRW (Urt. V. 30.09.2014- 8 A 460/13 – NVwZ-RR 2015, 204: Abwehr der Ausdehnung eines Steinbruchbetriebs aus dem Gebiet einer Nachbarstadt auf das Stadtgebiet Iserlohn), vor dem Bundessozialgericht (Urt .v. 20.12.2012 – B 7 AY 5/11 R –(Muster)Klage gegen das Land NRW auf Kostenerstattung nach dem AsylbLG) sowie vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg (Beschl. v. 02.02.2016 – 8 L 11/16 – Verhinderung eines Kongresses in einem städtischen Veranstaltungsgebäude).

Erwähnung verdient das von mir in einer Kostenerstattungsstreitigkeit zwischen Jugendhilfeträger und Sozialhilfeträger erwirkte Urteil des BSG vom 04.04.2019 – B 8 SO 11/17 R – zur Anwendung des § 111 SGB X, das richtungsweisend ist für viele derzeit anhängige Streitverfahren bei Sozialgerichten erster und zweiter Instanz.

Ebenso zu nennen ist das vor dem OVG NRW (Urteil vom 08.07.2019 – 12 A 1402/17 -) von mir geführte Berufungsverfahren betreffend einen Anspruch auf interkommunalen Kostenausgleich im Kindergartenrecht nach § 21d KiBiZ für die Betreuung bezirksfremder Kinder.

Beruflicher Werdegang

1973

Abitur in Hagen/Westf.

1974 – 1977

Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und Münster; Erstes Jur. Staatsexamen November 1977

1978 – 1981

Referendarzeit in Münster, Coesfeld, Steinfurt, Hamm; Zweites Jur. Staatsexamen Juni 1981

Sept. 1981 – Jan. 1993

Richter am Verwaltungsgericht in Arnsberg

Feb. 1989 – Jan. 1990

Abordnung zum Märkischen Kreis

Feb. 1993 – Nov. 2009

Leiter des Rechtsamts der Stadt Iserlohn

Dez. 2009 – Nov. 2017

Beigeordneter der Stadt Iserlohn, Justiziar und zeitweilig Stadtkämmerer

seit 2007

Vorsitzender des Schlichtungsausschusses für Ausbildungsstreitigkeiten bei der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis

2014 bis 2017

Vorstandsmitglied beim Kommunalen Schadenausgleich Westdeutscher Städte, Bochum

2012 bis 2017

Mitglied des Rechts- und Verfassungsausschusses des Städtetags NRW

Dez. 2017

Zulassung als Rechtsanwalt durch Anwaltskammer Hamm